20.1.2007

Fensterplatz

Von Frank Lang um 12:12 [ Software ]
Mit der bevorstehenden Veröffentlichung von Microsoft's Windows Vista Betriebssystem Ende Januar ist es höchste Zeit auf zwei eher spezielle Werbefilmchen zurückzublicken:

Windows 386


Windows 1.0


Weil's so schön war hier noch das legendäre Gruppenfoto von 1978. Und nein, der zweite von rechts in der vorderen Reihe ist nicht Ozzy Osbourne.


Vista überzeugt mit zahlreichen überarbeiteten sowie neuen Features. Nix das Sie vom Stuhl werfen wird aber alles in allem ein solider Update der Ihnen die Zeit am PC erleichtern und verschönern wird. Wenn Sie den Kauf eines neuen Computers in Erwägung ziehen dann rate ich Ihnen etwas tiefer in die Tasche zu greifen und genügend Arbeitsspeicher sowie Top-Prozessor sicherzustellen.


21.12.2006

Downloaden mit LimeWire ja, aber...

Von Rita Lynn um 07:04 [ Software ]


LimeWire ist ein gutes altes Peer-to-Peer-Programm zum dezentralen Dateientausch. Es gibt keine zentralen Server und niemand kann LimeWire abschalten, denn die Benutzer sind alle Server und Nutzerprogramme zugleich. Wer via LimeWire runterlädt, muss allerdings Uploads unterdrücken, sonst kriegt er Probleme mit der Legalität. Das gilt für die aktuelle Version 4.12.6.

Das wird ab LimeWire Version 4.13 aber anders, denn da unterstützt LimeWire das Bittorrent-Protokoll und mit der Legalität wird’s dann schon aufgrund der Funktionsweise von Bittorrent problematisch.



Bei Bittorrent tauschen die Peers Einzelstücke des Files untereinander aus. Während jemand Teilstück von Peer X erhält, lädt er für Peer Y ein anderes Teilstück hoch. Im Schwarm aus Peers gibt es „Seeder“ (haben ein vollständiges File und sind entsprechend nur noch Uploader) und „Leecher“ (sind gleichzeitig Up- wie auch Downloader). Ein "Tracker" organisiert den Dateienaustausch. Ist schliesslich kein „Seeder“ mehr anwesend, so stirbt der Schwarm. Dieses Vorgehen reduziert die Last auf dem Server und macht das System sehr effizient, im Prinzip aber illegal. Die Rechtslage ist hier allerdings noch nicht definitiv geklärt.




19.12.2006

Das Schweizer Taschenmesser unter den Mediaplayern

Von Rita Lynn um 19:32 [ Software ]



Nach 29 Millionen Downloads ist nun eine neue Version des beliebten Open Source Mediaplayers VLC verfügbar, die nun auch gleich das Abspielen von Windows Media Video 9 und Flash Video erlaubt. Spitze Teil.

VLC 0.8.6 runterladen


Lügendetektor für Skype

Von Frank Lang um 12:51 [ Software ]

Das musste ja kommen. Die Israelische Firma BATM offeriert mit KishKish ein Skype-Plugin das während einem VoIP-Gespräch permanent die Stimmfrequenz der anderen Person and der Strippe analysiert und illustriert sodass man sofort weiss ob man angelogen wird.


07.8.2006

Total Recorder

Von Thomas Rüst um 14:00 [ Software ]
Wer gerne via Internet Radio hört, kann die Programme jetzt auch aufnehmen. Die Software dazu heisst Total Recorder und funktioniert wie das gute alte Kassettengerät. Darüber hinaus kann man seine Aufnahmen schneiden und timen: Total Recorder wählt die Adresse der Radiostation zur programmierten Zeit selbst an, nimmt die Sendung auf und speichert sie am Ende der Aufnahmezeit ab.

18 Dollar, für Windows.
www.highcriteria.com

Kennt jemand noch andere Aufnahme-Sofware für Inernetradios, die er oder sie empfehlen kann?


11.11.2005

Wie Windows von innen klingt

Von Matthias Schüssler um 16:00 [ Software ]

Gelegentlich wird von den Kommentatoren dieses Blogs die Nützlichkeit der vorgestellten Produkte in Frage gestellt. Soundraider ist ein Progrämmchen von unbestreitbarer und kaum zu übertreffender Nutzlosigkeit – wer es installiert, wird weder seine Arbeitsleistung steigern noch irgendeine schwierige Aufgabe erledigen können. Soundraider hilft nicht bei der Informationssuche im Internet, dient in keiner Weise der Kommunikation, kann weder DVDs rippen noch Spyware vom Computer löschen oder die Festplatte defragmentieren. Einziger Zweck von Soundraider: Das Programm bringt den Computer dazu, vor sich hin zu brummeln.

Soundraider

Das Programm wandelt die in der Windows-Registry gespeicherten Informationen in Klänge um (bei neueren Versionen werden auch Windows-Ordner versoundet). Wie genau das geht, ist das Geheimnis des Programmierers, Andy Wilson, doch das Resultat hat das gewisse Etwas. Man braucht Soundraider nur per Doppelklick zu starten, und schon erklingt ein Klangteppich, den Herrn Wilson als «industrial-ambient» bezeichnet, und den manche Plattenlabels ohne Skrupel auf CD pressen und als angesagten Musiktrend unter die Leute bringen würden. Besonders gut gefällt mir persönlich der Registry-Ast, unter dem WinHTTrack Website Copier seine Konfiguration speichert, aber auch Paint Shop Pro kann sich hören lassen. Hitpotenzial hat auch Adobe Premiere, aber die Windows-Konfiguration klingt für mein Gehör reichlich kakophonisch...

Gratis-Download, 5,3 MB: www.andyw.com/ow.asp?SoundRaider



08.9.2005

Widgetmania

Von Daniela Decurtins um 12:00 [ Software ]
Um es gleich vorwegzunehmen: Widgets, mehr oder weniger nützliches Kleinstprogramme, sind weder eine Erfindung von Apple, noch sind sie Macianern vorbehalten. Aber, und dass müssen die Windowsianer neidlos eingestehen: Mac OS X Tiger hat ein Dashboard – ein Armaturenbrett - entwickelt, dass solche Widgets elegant ins Betriebssystem integriert. So kann man sie per Tastendruck auf dem Bildschirm ein- und ausblenden. Seither herrscht unter den Mac-Benutzern die Widgetmania.

Möglich, dass sich die Apple-Entwickler im kleinen Kreis gefragt haben: Welches sind in einem Grossraumbüro die häufigsten Fragen? Wie viel Uhr ist es? Wie stehen meine Aktien? Wie entwickelt sich das Wetter in den nächsten fünf Tagen aus? Wo ist mein Adressbuch? Wie viel Euro sind schon wieder 125 Franken oder wie rechne ich Kilowattstunden in Kalorien um? Alle diese Fragen lassen sich per Widget beantworten, von denen Apple 14 dem System mitgibt, der Rest besorgt man sich online und gratis. Mittlerweile gibt es über 1000, viele unnötige, dafür um so spassigere (Yoda aus Star Wars etwa) und nützliche wie Wetter und Flugpläne.

Einziger Wermutstropfen: Nicht für alle Widgets gibt es lokale Anbieter, die ihre Informationen zur Verfügung stellen. Hier ist Geduld gefragt. Übrigens, Schweizer Widgets findet man auf www.macprime.ch, wo die «Swiss Dashboard Galery» zur Verfügung steht.

Ansonsten lohnt es sich hier reinzuschauen:

Apple Dashboards

Dashboardwidgets


25.7.2005

Tentakel in Zürich

Von Christian Bütikofer um 15:40 [ Software ]
Einige Zürcher Sprayer sind offensichtlich ziemliche Game-Geeks - zumindest jene, die so gegen Witikon rauf Häuser verzieren. So findet der aufmerksame Stadtwanderer erstmals an der Asylstrasse 90 eine Reminiszenz zum Spiele-Klassiker "Maniac Mansion" aufgesprayt:


Das "böse" violette Tentakel.

Maniac Mansion war eines der ersten Abenteuerspiele, in denen man zu seligen C64-Zeiten endlich ohne Tastatur spielen konnte - ein Joystick genügte. Ich bevorzugte Quickshot oder die unverwüstlichen Competition Pros (eine besonders edle Beschreibung dieses Joysticks gibts bei Gameplan als PDF).

In diesem Game musste man mit drei Teenagern die Freundin des Hauptcharakters in einem düsteren Haus eines durchgeknallten Doktor Freds befreien. Darin hausten lauter sonderliche Gestalten - unter anderen auch die zwei Tentakel: ein violettes und ein grünes. Während der violette Tintenfischarm dauernd die Welt erobern wollte, hatte die grüne Ausgabe bescheidenere Ziele - eine Rockband gründen.


Das grüne Rockertentakel ist hungrig. Bild: tentakelvilla.de

Das Spiel tat sich vor allem durch schrägen Humor hervor. Die Aktion "Benutze Hamster mit Mikrowelle" führte zu allerlei virtuellem Ungemach:


Hamster in Mikrowelle = ... Bild: tentakelvilla.de

Aber zurück zu den Tentakeln. Leider habe ich in Zürich noch keine Version des "guten" Tentakels (dem grünen), das vor allem auf Rocksound steht, gefunden. Dafür ist das "böse" violette gleich nochmals verewigt, fährt man aus Zürich raus, immer schön der Witikonerstrasse nach:


Die ältere Tentakel-Version besteht schon seit Jahren.

Wer kennt weitere Game-Graffitis? Ja, darf auch ausserhalb Zürichs sein. Bilder einsenden erwünscht.
Auf Tentakelvilla.de gibts zudem Weiteres zum Kultgame "Maniac Mansion" und dessen Bewohner.


04.7.2005

Enabler

Von Thomas Rüst um 08:00 [ Software ]
Wir alle kennen die Lizenz-Vereinbarungen, die wir mit „accept“ oder „ja“ quittieren, ohne zu wissen, ob wir gerade das eigene Todesurteil unterschrieben oder nur Microsoft die Erlaubnis zum hemmungslosen Spionieren gegeben haben.

Der Enabler.exe von www.securitysoftware.cc löst laut den Angaben seiner Erfinder das Lizenz-Problem: Man klickt „No“ und kann die neusten Errungenschaften von Herrn Gates trotzdem installieren. Eine knifflige Frage ist, ob man Microsoft je wegen Schnüffelns verklagen könnte, wo man ja die Vereinbarung nur Nutzung des Programms rundweg abgelehnt hat.

Für alle, die sich nicht den Kopf über ungelesene Lizenzen zerbrechen, hat der Enabler.exe noch eine höchst nützliche Funktion. Wird er gestartet, kann man längst vergessene Passwörter sehen, die von irgend einem Passwortmanager generiert werden. Enabler.exe zaubert nämlich die „Sterne“ in den Eingabemenüs weg und macht die rohe Buchstaben- bzw. Zahlenfolge sichtbar.


13.4.2005

Tiger: long, long before Longhorn

Von Daniela Decurtins um 12:00 [ Software ]
Die Apple-Fans sind komplett aus dem Häuschen: Seit Monaten wird wild spekuliert, jagen sich die Gerüchte, ein Prototyp gelangte gar über eine Tauschbörse in Umlauf und wurde von Tausenden heruntergeladen. Schluss, vorbei, Apple hat den Veröffentlichungstermin für das neue Mac-Betriebssystem mit dem Codenamen Tiger bekannt gegeben: Am 29. April startet die weltweite Auslieferung.

Wer einen Blick in die einschlägigen Foren wirft, kann sich als Aussensteher über die Hysterie nur verwundert die Augen reiben: «Da Tiger einen fetten Umfang hat, kann man ja die Wartezeit dazu verwenden schon mal Grosshandelspackungen Catsan zu kaufen, damit das Viech sich zu Hause wohl fühlt und nix zu müffeln anfängt.» «Ich halte es nicht mehr aus. Gaaaanz tief durchatmen, die Raubkatze ist bestellt», «Am 29. April habe ich Geburtstag, dann schnurrt der Tiger als mein Geburtstagsgeschenk», «Bäää, jetzt muss ich wieder Geld für eine völlig unerwartete Weiterentwicklung ausgeben.» Aber auch die vorsichtige Fraktion ist vertreten: «Kauft mal schön, ich freue mich jetzt schon auf all das Gejammer, was nachher nicht mehr funktioniert.»

Apples Tiger ist die fünfte grössere Version des Mac OS X, das im Frühling 2001 auf den Markt kam. 200 neue Funktionen soll Tiger anbieten. Highlight der Raubkatze ist das vielgerühmte Spotlight, eine neue Technologie, mit dem man den Mac rasend schnell bis in die hintersten Ecke nach Bildern, Kontakte, Kalender, Texten, Mails, Programmen und so weiter durchsuchen kann. Ein hübscher Effekt ist auch Dashboard, Miniprogramme, die wie von Zauberhand direkte Informationen wie Aktienkurse, Wetterbericht oder Abflugszeiten auf den Bildschirm zaubert.

Die Erwartungen an Tiger sind hoch, schliesslich zielt Apple-Boss Steve Jobs direkt auf Microsoft. Der Softwaregigant hat die Nachfolgeversion von Windows XP, Codename Longhorn, auf Ende 2006, anfang 2007 verschoben haben. Wie frotzeln die Macianer derzeit so schön: «Tiger, long long before Longhorn.»

Mehr zu Tiger hier


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