Digitalk 19 ist online
| Von Matthias Schüssler
um 16:32 |
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Web
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«Ästhetik vs. Benutzerfreundlichkeit» das ist das Thema im «Digitalk»-Podcast diese Woche. Es geht um «schöne», bzw. «hässliche» Websites und die Frage, wann die Gestaltung von Websites der einfachen Handhabung zu Gute kommt und wann sie ihr zuwider läuft. Darüber diskutieren der Gestaltungsprofi Ralf Turtschi (
Agenturtschi.ch), der auch pointierte Fachartikel zum Thema verfasst und der Fachmann für Usability, Daniel Felix (
Easy-to-use.ch).
Digitalk-Episode 19Web 2.0 oder Star Wars?

Tagtäglich werden zig neue Web 2.0 Projekte mit ambitiösen Übernahmeerwartungen geboren. Erfolgreich sind leider nur die wenigsten aber eines haben alle gemeinsam und das ist die lächerliche Namensgebung. Falls Sie immer auf dem neusten Stand bleiben wollen dann können Sie sich bei
The Museum of Modern Betas einen guten Überblick verschaffen. Zuerst sollten Sie aber Ihr Wissen testen. Wieviele von 43 Namen können Sie korrekt Web 2.0 oder Star Wars zuordnen?
Link
Der Digitalk 13 ist online: Blogosphäre Schweiz
Unser Gast ist Peter Hogenkamp vom
Blogwerk.

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Überbeworben
Mit der Werbung auf dem Internet ist das ja so eine Sache. Der kluge Konsument von kostenlosen Inhalten auf dem Internet hat erkannt, dass Websites nicht von alleine entstehen und irgendwie finanzierte werden müssen. tagesanzeiger.ch geht das ja ebenso - ohne Werbegeflacker keine News.
Ein Websitebetreiber, der sich eine eigene Verkaufscrew nicht leisten kann oder von keinem Werbevermittler aufgenommen wird, dürfte versuchen, sich durch Spenden (Donations) über Wasser zu halten oder implementiert einfach
Google Adsense (auf dieser Seite am rechten Rand die Box mit den vielen Links drin). Diese Google-Box liefert kontextuelle Links zum jeweiligen Text. Das ist eigentlich eine gute Sache und beschert auch Seiten mit wenig Traffic einen kleinen Batzen.
Neuerdings schleicht sich aber eine sehr seltsame Form der Werbung direkt in die Artikel ein. Vibrant Media entwickelte die
Technologie IntelliTXT und kann nun einzelne Wörter kontextuell verlinken.
Redaktion und Vermarktung seriöser Websites arbeiten getrennt. Der Werbekunde kann also nicht in die redaktionelle Leistung eingreifen. Das ist bei IntelliTXT anders. Diese Technologie verändert zwar nicht die Sätze des Redaktors, kann jedoch einem Wort durch die Verlinkung mit dem Werbeangebot eine ungewünschte Konnotation verleihen.
Wie lange es wohl noch dauert, bis jemand auf die Idee kommt, den Raum zwischen den Zeilen mit Werbung zu belegen?

Wer hätte das gedacht... wir sind Nummer 1!
... zumindest im Moment...
Ich weiss ja: Eigenlob stinkt, aber das konnte ich mir jetzt nicht verkneifen.
Der Digitalk 11 ist online
In eigener Sache: die 11te Ausgabe des Tagi-Podcast «Digitalk» ist nun online.
Thema: Macworld Aufwärmrunde.
Für Windows-User vielleicht nicht ganz so leicht zu verdauen...
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Gewalt verschenkt?
Computerspiele sind für einen suchtgefährdeten Menschen wie mich keine gute Sache. Ich habe mich unter elterlichem Druck schon früh von einem Amiga 500 trennen müssen und in Zwischenzeit so richtig den Faden verloren, was auf dem Spielemarkt abgeht. Geht Ihnen auch so?
Wenn es Sie nun interessiert, was Sie Ihrem Kind auf Weihnachten geschenkt haben und der Verpackungsumschlag des Games schon etwas verdächtig ausgesehen hat, hilft Ihnen der
Family Media Guide. Im unteren Bereich der Site finden Sie ein Rating zur Profanität, Gewalt und Darstellung von sexuellen Handlungen.
Eindrücklich ist, dass von den 188 bewerteten Spielen in Bezug auf Gewalt nur gerade 7 unbedenklich sind, während 63 die höchste Gewaltnote erreichen.
Multimedia mit toten Soldaten
Die New York Times demonstriert ihre Fähigkeit im Umgang mit interaktiven Inhalten auf eindrückliche Weise. In den
Faces of Death wird jeder im Irak gefallene und vom Verteidigungsministerium identifizierte amerikanische Soldat aufgeführt.
Unter
Smith habe ich 29 Opfer gefunden, von denen ich nun Bildmaterial, Alter, Einteilung, Todestag und Heimatort erfahre. Bei sieben Verstorbenen kann ich mir sogar die Audiokommentare zu ihrem Leben und Ableben anhören.
Wem dies zu wenig ist, der kann sich in den
Analyse-Bereich begeben und sich von den Statistiken zu Nachdenken bringen lassen.
Ob das wohl hilft, den Tod der Soldaten besser zu verarbeiten?
71% David Beckham und 65% Peter Sellers
Endlich Abhilfe gegen die unzähligen Komiker in Ihrem sozialen Umfeld welche Sie andauernd mit irgendwelchen irritierenden Cervelat-Promis vergleichen. Klären Sie ein für alle mal welchem Celebrity Sie ähneln. Auf
MyHeritage (eine Art MySpace für Familien) können Sie Bilder hochladen und mittels Gesichtserkennungssoftware gegen eine Promi-Datenbank vergleichen.